Der
Bundesverband der Frauengesundheitszentren e.V. erhält die
Salomon Neumann Medaille
Die
Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention
(DGSMP) verlieh Frau Professorin Dr. phil. Ulrike Maschewsky-Schneider
und dem Bundesverband der Frauengesundheitszentren e.V. "in
Würdigung ihrer wissenschaftlichen und praktischen Verdienste
zur Förderung der Frauengesundheit" die von der Gesellschaft
gestiftete Salomon Neumann Medaille. Die DGSMP ehrt mit dieser
Medaille größte Verdienste um die Förderung von
Wissenschaft und Praxis der Sozialmedizin. Sie wird seit 1986
verliehen, 2011 war erst das zweite Mal, dass Frauen geehrt wurden.
Der Bundesverband der Frauengesundheitszentren e. V. wurde am
4. April 1987 gegründet. Die Ziele sind, neben der verbandsinternen
Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung
der öffentlichen Gesundheitspflege und die gesundheitliche
Aufklärung und Bildung für Mädchen und Frauen.
Die Frauengesundheitszentren setzen sich für eine qualitätsgesicherte
und frauengerechte Gesundheitsversorgung sowie gesundheitliche
Prävention ein. Sie verstehen sich als professionelle und
unabhängige Informations- und Beratungsstellen, die ratsuchende
Frauen dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu
treffen und ihren individuellen Weg im Umgang mit Beschwerden
und Krankheiten zu finden.
In ihrer Laudatio würdigte die Professorin Ilona Kickbusch
die 16 Frauengesundheitszentren in Deutschland, die "sich
stets am Schnittpunkt zur Politik bewähren als Vertreterinnen
von Fraueninteressen in Gesundheit und Medizin" und erklärte
sie zu "Women's Health Heroes".
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