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Die
Internationale Endometriose Awareness Woche hat gezeigt:
- Frauen
brauchen mehr Information und Unterstützung,
- es
gibt zu wenige Fachkräfte und interdisziplinäre Zusammenarbeit,
- die
notwendigen Behandlungen werden nicht ausreichend finanziert.
Vor
allem Frauen mit langjährigen, sich verschlimmernden Unterleibsbeschwerden
werden zu selten rechtzeitig auf die Möglichkeit einer vorliegenden
Endometriose hingewiesen. Deutschlandweit gibt es zu wenige Fachkräfte,
die auf die Begleitung von betroffenen Frauen spezialisiert sind.
Als ein Grund wird genannt, dass der Zeitaufwand nicht entsprechend
vergütet würde. Ist die schlechte Versorgung also auch
ein finanzielles Problem? Dies müsste dringend vom Gemeinsamen
Bundesausschuss geprüft werden, denn auch die Einstufung
in den Katalog der chronischen Erkrankungen ist im Rahmen der
Gesundheitsreform nicht erfolgt.
Zwar gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, die Endometriose
positiv zu beeinflussen, der Verlauf einer Erkrankung ist aber
bei jeder Frau anders, sie braucht daher umfassende ganzheitliche
Begleitung, die finanziert werden muss.
In der Schulmedizin gilt, es gibt noch keine Heilbehandlung. Im
Bereich der Alternativmedizin müssen viele wirksame Möglichkeiten
selbst bezahlt werden, was sich die meisten Frauen nicht leisten
können. Auch sind diese Möglichkeiten zuwenig bekannt,
da viele GynäkologInnen diese Wege nicht ausreichend unterstützen.
So
müssen Frauen auf die oft mühsame Suche gehen, für
sie passende Umgangsmöglichkeiten zu finden.
Das Feministische FrauenGesundheitsZentrum e.V. Berlin unterstützt
Frauen mit Endometriose seit über zwanzig Jahren mit Beratung,
Unterstützung und weiteren bewährten Angeboten wie Luna
Yoga und Visualisierungsarbeit.
Die
Broschüre "Endometriose verstehen - Meinen Weg gehen"
bietet alle aktuellen Informationen aus dem komplementärmedizinischen,
medizinischen und Selbsthilfebereich sowie zur Ernährung.
Sie kostet 6.- € (zzgl. 1,20 €
Versandkosten) und
ist unter der ISBN-Nr. 3-930 766-07-8 im Buchhandel oder
direkt über das FFGZ e.V. Berlin zu beziehen.
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