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Das
Qualitätssiegel des PARITÄTISCHEN
Am 8. März 2011 erhielten wir zusammen mit sechs weiteren
gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen der Qualitätsgemeinschaft
Gesundheit des PARITÄTISCHEN das Qualitäts-Siegel®.
Dem FFGZ e.V. Berlin war es schon immer ein wichtiges Anliegen,
die Qualität seiner Angebote weiter zu entwickeln und zu
verbessern. Einen deutlichen Qualitätssprung erreichten wir
jetzt durch die Beteiligung an der Qualitätsgemeinschaft
Gesundheit unter dem Dach des PARITÄTISCHEN. Die Anforderungen
an das Qualitäts-Siegel waren hoch, doch der jahrelange,
arbeitsintensive und mitunter mühevolle Prozess hat sich
gelohnt. Von den Ergebnissen profitieren nun alle Beteiligten,
ganz besonders die Nutzerinnen unserer Einrichtung.
Neu
in unserem Sortiment: Die Menstruations-Tasse
Sie können bei uns Artikel beziehen, die Sie nicht einfach
im Supermarkt kaufen können. Wir bieten Ihnen diese Produkte
an, weil sie nützlich, praktisch, ökologisch und einfach
zu handhaben sind. Ab sofort gibt es bei uns neben dem Menstruationsschwämmchen
eine weitere Alternative in der Menstruationshygiene: Die Menstruations-Tasse.
Das ist eine kleine Kappe, die es in drei verschiedenen Größen
und in unterschiedlichen Farben gibt. Sie fängt das Menstruationsblut
auf und ist eine gute Alternative zu Tampons, da sie die Vaginalschleimhaut
nicht austrocknet. Sie wird nach Gebrauch ausgespült oder
ausgekocht und kann jahrelang immer wieder verwendet werden. Die
Tasse besteht aus antiallergenem, medizinisch zugelassenem Kunststoff
und ist etwa 5-10 Jahre haltbar. Bislang wurde sie nicht mit TSS
(Toxic Shock Syndrom) in Verbindung gebracht. Die Menstruations-Tasse
ist eine gesunde, hygienische und kostengünstige Alternative
zu anderen Menstruationsartikeln. Sie ist in drei Größen
erhältlich (S, M, L), in den Farben orange, lila, blau, türkis
und transparent und kostet 18 Euro + Versand (mit Anleitungsblatt).
>>>
hier zu bestellen
Die
HPV-Impfung - Medikalisierung einer weiteren weiblichen Lebensphase
So lautet der Artikel des FFGZ e.V. zur HPV-Impfung in der Zeitschrift
"prävention - Zeitschrift für Gesundheitsförderung",
Heft 4/2010. Die Ausgabe hat den Schwerpunkt Krebsprävention
und enthält darüber hinaus die Artikel Häufigkeiten,
Trends und regionale Unterschiede von Krebserkrankungen in Deutschland,
Der Nationale Krebsplan: Stand und Perspektiven, Weiterentwicklung
der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Ist Passivrauchen
krebserzeugend?, Hautkrebs - die Schattenseite der Sonne, Psychoonkologie.
Zu beziehen ist das Heft beim Fachverlag Peter Sabo, Tel. 06130-7760,
peter.sabo@t-online.de,
www.zeitschrift-praevention.de
Broschüre:
Die verkannte Gefahr: Umweltbelastungen und Brustkrebs. Heilen
ist gut, vermeiden ist besser!
Die sehr informative Broschüre, herausgegeben von Women in
Europe for a Common Future (WECF) und dem Arbeitskreis Frauengesundheit
in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF), thematisiert
die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Ursachen
von Brustkrebs. Sie wirft damit einen ungewohnten Blick auf die
Krankheitsursachen und -entstehung, und wendet sich direkt an
Frauen, Politik und Medizin.
Vermeidbare Risiken gehen beispielsweise von Umweltöstrogenen
aus, die u.a. die Entstehung von Brustkrebs begünstigen können.
Ob Bisphenol A, Phthalate, Parabene oder Pestizide in Insektenschutzmitteln
und Herbizide in Pflanzenschutzmittel, Dioxine, DDT-Rückständ3,
bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika, Hormone in der Nahrung,
industrielle Karzinogene oder organische Lösungsmittel -
Frauen sind zahlreichen vermeidbaren Gefährdungen ausgesetzt.
Weniger schädliche Chemikalien bedeuten auch weniger Brustkrebs.
Unter Vermeidung werden nicht die Versuche Einzelner verstanden,
durch einen bestimmten vorsorgenden Lebensstil Gesundheitsgefährdungen
individuell zu verringern, sondern gemeinsame gesellschaftliche
Anstrengungen, aus der Welt zu schaffen, was krank macht. Die
Broschüre bietet Frauen Informationen zum Selbstschutz und
bindet zentrale Forderungen an die Politik mit ein.
Sie liegt auch in Englisch, Französisch und Niederländisch
vor. Unter www.bcaction.de/pdf/ukul/umwelt_brustkrebs.pdf
oder über die Website des AKF e.V.
www.akf-info.de
steht sie als Download zur Verfügung.
Neue
Krebsrisiken für Frauen mit Brustimplantaten festgestellt
Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA prüft derzeit,
ob Brustimplantate ein anaplastisches großzelliges Non-Hodgkin-Lymphom
(ALCL) auslösen können. Weltweit sind 60 Fälle
dieses sehr seltenen Tumors im Bereich eines Implantates aufgetreten
sein. Dies ergab einer Auswertung von Studien zwischen 1997 und
2010. Die Frauen klagten vorher über Schmerzen, Schwellungen,
Knoten und Asymmetrien. In der Flüssigkeit und der Kapsel
um das Implantat fanden sich die Krebszellen. Es betraf Silikon
gefüllte Implantate, aber auch in einigen Fällen mit
Salzlösung gefüllte Silikonhüllen. Auch gab es
mehr Fälle bei Frauen mit Brustvergrößerung als
bei denen, die eine Brustrekonstruktion vornehmen ließen.
Zwischen 1992 und 2006 waren Implantate bei kosmetischen Operationen
verboten, nachdem sie mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung
gebracht wurden. Dieses Risiko hat sich in Folgestudien nicht
bestätigt. Es wird aber von den US-amerikanischen Frauenorganisationen
wie Breast Cancer Action und dem National Women´s Health
Network kritisiert, dass die Studien viel zu kurz und von den
Herstellern selbst durchgeführt wurden. Auch die mit der
Zulassung auferlegten Langzeitstudien sind nicht in dem Maße
und mit der Anzahl von Frauen von den Herstellern durchgeführt,
wie es notwendig wäre. Weltweit wird von 5 bis 10 Millionen
Implantatträgerinnen ausgegangen. Frauen sollten bei Auftreten
der oben genannten Symptome eine schnelle Abklärung in die
Wege leiten. Weitere Infos: www.fda.gov
Datenbank
zu geschlechtsspezifischer Gesundheitsforschung
Eine Datenbank zu Geschlechterunterschieden in großen klinischen
Fächern der Inneren Medizin soll jetzt mehr Informationen
zur Verfügung stellen. Sie entstand im Rahmen eines Pilotprojekts
zur Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité
- Universitätsmedizin Berlin und wurde vom Bundesministerium
für Bildung und Forschung gefördert. Die Datenbank enthält
derzeit mehr als 4.500 wissenschaftliche Publikationen. Sie richtet
sich an praktizierende und forschende MedizinerInnen sowie an
Interessierte. Die Datenbank ist online verfügbar unter http://bioinformatics.charite.de/gender
(nur mit Anmeldung nutzbar)
Auf
unserer Website www.ffgz.de
finden Sie viele Informationen zu Frauengesundheitsthemen, unsere
Beratungsthemen
und die aktuellen Veranstaltungstermine.
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