Für weitere Informationen wählen Sie bitte folgende Telefonnummer:

Petra Bentz, Cornelia Burgert
Tel. 030-213 95 97

Veröffentlichung: 31.03.2011


Newsletter April 2011

Zukünftig verschicken wir als zusätzlichen Service für Sie ca. dreimal im Jahr einen Newsletter. Er kann jederzeit bestellt oder gekündigt werden.

Neue Sonderaktion: Gut informiert in den April

Clio 62:

Weibliche Rhythmen
mit Informationen zu Autoimmunkrankheit der Schilddrüse

Clio 66:

Langfristig gebunden? Frauen und chronische Erkrankungen
mit Informationen zu Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse, Arthritis bei jungen Frauen, Bluthochdruck, Schmerz, Gewalterfahrung und Schwangerschaft u.v.m.

Broschüre "Die Schilddrüse - kleines Organ mit großer Wirkung
Die Broschüre beinhaltet u.a. Ursachen und Symptome von Schilddrüsenstörungen, Behandlungsmöglichkeiten, die Rolle des Jod sowie einen besonderen Schwerpunkt über alternative Heilverfahren.

Sie erhalten die beiden Zeitschriften und die Broschüre zum Preis von 10,50 € (plus 1,20 € Versand). Solange der Vorrat reicht!!!
hier direkt bestellen!


Das Qualitätssiegel des PARITÄTISCHEN
Am 8. März 2011 erhielten wir zusammen mit sechs weiteren gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen der Qualitätsgemeinschaft Gesundheit des PARITÄTISCHEN das Qualitäts-Siegel®.
Dem FFGZ e.V. Berlin war es schon immer ein wichtiges Anliegen, die Qualität seiner Angebote weiter zu entwickeln und zu verbessern. Einen deutlichen Qualitätssprung erreichten wir jetzt durch die Beteiligung an der Qualitätsgemeinschaft Gesundheit unter dem Dach des PARITÄTISCHEN. Die Anforderungen an das Qualitäts-Siegel waren hoch, doch der jahrelange, arbeitsintensive und mitunter mühevolle Prozess hat sich gelohnt. Von den Ergebnissen profitieren nun alle Beteiligten, ganz besonders die Nutzerinnen unserer Einrichtung.

Neu in unserem Sortiment: Die Menstruations-Tasse
Sie können bei uns Artikel beziehen, die Sie nicht einfach im Supermarkt kaufen können. Wir bieten Ihnen diese Produkte an, weil sie nützlich, praktisch, ökologisch und einfach zu handhaben sind. Ab sofort gibt es bei uns neben dem Menstruationsschwämmchen eine weitere Alternative in der Menstruationshygiene: Die Menstruations-Tasse.
Das ist eine kleine Kappe, die es in drei verschiedenen Größen und in unterschiedlichen Farben gibt. Sie fängt das Menstruationsblut auf und ist eine gute Alternative zu Tampons, da sie die Vaginalschleimhaut nicht austrocknet. Sie wird nach Gebrauch ausgespült oder ausgekocht und kann jahrelang immer wieder verwendet werden. Die Tasse besteht aus antiallergenem, medizinisch zugelassenem Kunststoff und ist etwa 5-10 Jahre haltbar. Bislang wurde sie nicht mit TSS (Toxic Shock Syndrom) in Verbindung gebracht. Die Menstruations-Tasse ist eine gesunde, hygienische und kostengünstige Alternative zu anderen Menstruationsartikeln. Sie ist in drei Größen erhältlich (S, M, L), in den Farben orange, lila, blau, türkis und transparent und kostet 18 Euro + Versand (mit Anleitungsblatt).
>>> hier zu bestellen

Die HPV-Impfung - Medikalisierung einer weiteren weiblichen Lebensphase
So lautet der Artikel des FFGZ e.V. zur HPV-Impfung in der Zeitschrift "prävention - Zeitschrift für Gesundheitsförderung", Heft 4/2010. Die Ausgabe hat den Schwerpunkt Krebsprävention und enthält darüber hinaus die Artikel Häufigkeiten, Trends und regionale Unterschiede von Krebserkrankungen in Deutschland, Der Nationale Krebsplan: Stand und Perspektiven, Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Ist Passivrauchen krebserzeugend?, Hautkrebs - die Schattenseite der Sonne, Psychoonkologie. Zu beziehen ist das Heft beim Fachverlag Peter Sabo, Tel. 06130-7760,
peter.sabo@t-online.de, www.zeitschrift-praevention.de

Broschüre: Die verkannte Gefahr: Umweltbelastungen und Brustkrebs. Heilen ist gut, vermeiden ist besser!
Die sehr informative Broschüre, herausgegeben von Women in Europe for a Common Future (WECF) und dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF), thematisiert die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Ursachen von Brustkrebs. Sie wirft damit einen ungewohnten Blick auf die Krankheitsursachen und -entstehung, und wendet sich direkt an Frauen, Politik und Medizin.
Vermeidbare Risiken gehen beispielsweise von Umweltöstrogenen aus, die u.a. die Entstehung von Brustkrebs begünstigen können. Ob Bisphenol A, Phthalate, Parabene oder Pestizide in Insektenschutzmitteln und Herbizide in Pflanzenschutzmittel, Dioxine, DDT-Rückständ3, bedenkliche Inhaltsstoffe in Kosmetika, Hormone in der Nahrung, industrielle Karzinogene oder organische Lösungsmittel - Frauen sind zahlreichen vermeidbaren Gefährdungen ausgesetzt. Weniger schädliche Chemikalien bedeuten auch weniger Brustkrebs.
Unter Vermeidung werden nicht die Versuche Einzelner verstanden, durch einen bestimmten vorsorgenden Lebensstil Gesundheitsgefährdungen individuell zu verringern, sondern gemeinsame gesellschaftliche Anstrengungen, aus der Welt zu schaffen, was krank macht. Die Broschüre bietet Frauen Informationen zum Selbstschutz und bindet zentrale Forderungen an die Politik mit ein.
Sie liegt auch in Englisch, Französisch und Niederländisch vor. Unter
www.bcaction.de/pdf/ukul/umwelt_brustkrebs.pdf oder über die Website des AKF e.V. www.akf-info.de steht sie als Download zur Verfügung.

Neue Krebsrisiken für Frauen mit Brustimplantaten festgestellt
Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA prüft derzeit, ob Brustimplantate ein anaplastisches großzelliges Non-Hodgkin-Lymphom (ALCL) auslösen können. Weltweit sind 60 Fälle dieses sehr seltenen Tumors im Bereich eines Implantates aufgetreten sein. Dies ergab einer Auswertung von Studien zwischen 1997 und 2010. Die Frauen klagten vorher über Schmerzen, Schwellungen, Knoten und Asymmetrien. In der Flüssigkeit und der Kapsel um das Implantat fanden sich die Krebszellen. Es betraf Silikon gefüllte Implantate, aber auch in einigen Fällen mit Salzlösung gefüllte Silikonhüllen. Auch gab es mehr Fälle bei Frauen mit Brustvergrößerung als bei denen, die eine Brustrekonstruktion vornehmen ließen. Zwischen 1992 und 2006 waren Implantate bei kosmetischen Operationen verboten, nachdem sie mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht wurden. Dieses Risiko hat sich in Folgestudien nicht bestätigt. Es wird aber von den US-amerikanischen Frauenorganisationen wie Breast Cancer Action und dem National Women´s Health Network kritisiert, dass die Studien viel zu kurz und von den Herstellern selbst durchgeführt wurden. Auch die mit der Zulassung auferlegten Langzeitstudien sind nicht in dem Maße und mit der Anzahl von Frauen von den Herstellern durchgeführt, wie es notwendig wäre. Weltweit wird von 5 bis 10 Millionen Implantatträgerinnen ausgegangen. Frauen sollten bei Auftreten der oben genannten Symptome eine schnelle Abklärung in die Wege leiten. Weitere Infos:
www.fda.gov

Datenbank zu geschlechtsspezifischer Gesundheitsforschung
Eine Datenbank zu Geschlechterunterschieden in großen klinischen Fächern der Inneren Medizin soll jetzt mehr Informationen zur Verfügung stellen. Sie entstand im Rahmen eines Pilotprojekts zur Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Datenbank enthält derzeit mehr als 4.500 wissenschaftliche Publikationen. Sie richtet sich an praktizierende und forschende MedizinerInnen sowie an Interessierte. Die Datenbank ist online verfügbar unter
http://bioinformatics.charite.de/gender (nur mit Anmeldung nutzbar)

Auf unserer Website www.ffgz.de finden Sie viele Informationen zu Frauengesundheitsthemen, unsere Beratungsthemen und die aktuellen Veranstaltungstermine.


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