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Häufige
Fragen zur Brustgesundheit
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Wie
weiter, wenn Beschwerden und Veränderungen auftreten?
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1)
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Ich
habe einen Knoten oder eine Verhärtung in meiner
Brust getastet, was sol ich tun?
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2)
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Wie
gehe ich vor?
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3)
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Was
tun, wenn es doch Brustkrebs ist?
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4)
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Ich
habe immer wieder Schmerzen in der Brust, ist das
normal?
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5)
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Ich
habe einen gutartigen Knoten, habe ich jetzt ein höheres
Krebsrisiko?
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6)
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Welche
Früherkennungsmaßnahmen sind sinnvoll?
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1)
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Ich
habe einen Knoten oder eine Verhärtung in meiner
Brust getastet, was soll ich tun?
Auf jeden Fall Ruhe bewahren und eine
gute Anlaufstelle suchen.
90% der Befunde in der Brust sind harmlos bis gutartig
und müssen nicht operiert werden. Deshalb ist es
sinnvoll, zunächst alle Möglichkeiten zu nutzen,
die aussagekräftig genug sind, um eine Operation
zu vermeiden. |
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2)
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Wie
gehe ich vor?
Wichtige erste Frage: In welchem Abschnitt des Zyklus
bin ich? In der zweiten Hälfte nach dem Eisprung
fühlt sich die Brust oft sehr knotig oder hart
und knubbelig an. Wenn nach Abklingen der Menstruation
noch immer etwas zu tasten ist, ist zwischen dem 7.
bis 12. Zyklustag der beste Zeitpunkt zur Untersuchung
oder weiterer Maßnahmen wie Ultraschall oder
Röntgenaufnahme (Mammografie).
Die ärztliche Untersuchung besteht aus Tast-
und Ultraschalluntersuchung.
Bleibt dabei der Befund unklar, wird in ein Röntgeninstitut
überwiesen, das Ultraschall und Röntgenaufnahme
durchführt. Auch Brustzentren führen diese
Untersuchungen durch.
Wird ein Bereich oder ein Knoten entdeckt, der nicht
einschätzbar ist, wird eine Gewebeentnahme, häufig
die Stanzbiopsie, durchgeführt. Mehrere kleine
Gewebeteile werden unter bildgebender Kontrolle bei
örtlicher Betäubung entnommen, die dann
von einem Pathologen untersucht werden. Das soll gründlich
gemacht werden und braucht daher etwas Zeit, ist aber
durchaus innerhalb von 24 Stunden möglich.
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3)
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Was
tun, wenn es doch Brustkrebs ist?
Erst jetzt, wenn ein Ergebnis vorliegt, ist im Falle
einer Krebsdiagnose eine Operation und entsprechend
dem Operationsergebnis eine weitere Behandlung notwendig.
Aber auch dann gibt es ausreichend Zeit, die Diagnose
zu verkraften, Informationen einzuholen, sich vorzubereiten
und das richtige Krankenhaus zu wählen. Nehmen
Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Es ist völlig
ungerechtfertigt, Druck zu machen und von einem Tag
auf den anderen in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden.
Im Gegenteil zeigen Untersuchungen: nimmt sich eine
Frau die Zeit, die sie braucht, hilft ihr das beim Heilungs-
und Verarbeitungsprozess sehr. Eine Krebsdiagnose ist
zunächst mal eine traumatische Erfahrung. Information
und Unterstützung sind wichtige Faktoren im Bewältigungsprozess. |
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4)
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Ich
habe immer wieder Schmerzen in der Brust, ist das normal?
Schmerzen in der Brust können, wie auch die Menstruationsschmerzen,
verschiedene Ursachen haben, die noch nicht alle geklärt
sind. Sie treten oft in der 2. Zyklushälfte auf,
aber auch zyklusunabhängig. Diese können auch
aus anderen Gründen unabhängig von der Brust,
durch z.B. Arthritis, entstehen. In den seltensten Fällen
sind sie mit bösartigen Veränderungen verbunden.
Eine Abklärung ist immer anzuraten. Es gibt viele
Möglichkeiten der Behandlung und Selbsthilfe, z.B.
aus der Naturheilkunde. |
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5)
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Ich
habe einen gutartigen Knoten, habe ich jetzt ein höheres
Krebsrisiko ?
Nach heutigem Wissenstand stellen gutartige Knoten und
Zysten kein erhöhtes Risiko dar und rechtfertigen
keine engmaschigen Kontrollen z.B. durch Mammografien.
Die Röntgenbelastung sollte besser vermieden werden.
Gutartige Knoten können sich auch immer von selbst
zurückbilden. Auch eine Entfernung ist nicht notwendig,
es sei denn, es gibt z.B. aufgrund der Größe
und der Verdrängung von Gewebe starke Beschwerden,
die sich nicht anders beeinflussen lassen. |
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6)
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Welche
Früherkennungsmaßnahmen sind sinnvoll?
Zu
den Maßnahmen der Früherkennung gehören
die Tastuntersuchung, die Selbstuntersuchung, der Ultraschall
und die Mammografie (Das Röntgen der Brust) ab
dem Alter von 50 bis 70 Jahren.
Bis heute gibt es in der Fachwelt keine Übereinstimmung,
welche Maßnahmen sinnvoll sind, ab welchem Alter
und wie oft sie durchgeführt werden sollen. Keine
dieser Maßnahmen verhindert, an Brustkrebs zu
erkranken. Vor allem das Röntgen hat Vor- und Nachteile,
die jede Frau für sich sorgfältig abwägen
muss. Alle Maßnahmen sind freiwillig. Infobroschüre
zum Mammografiescreening zum Download
bei http://www.nationales-netzwerk-frauengesundheit.de |
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Martina
Schröder, FFGZ, Berlin
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Weitere
Informationen erhalten Sie in Beratungen und Veranstaltungen
des FFGZ zu diesem Thema. (siehe hier
in unserem aktuellen Programm).
Zeitschrift
CLIO Nr. 69 Brustgesundheit - was Frauen wissen wollen
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