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1)
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Könnte
es Endometriose sein?
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2)
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Welche
Symptome gibt es?
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3)
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Wie
kann die Endometriose festgestellt werden
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4)
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Wo
kann ich eine Diagnose bekommen?
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5)
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Wie
wird die Endometriose behandelt?
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6)
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Gibt
es auch andere Wege?
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7)
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Was
kann ich selbst tun?
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8)
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Kann
ich mit Endometriose nicht mehr schwanger werden?
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9)
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Gibt
es neue Erkenntnisse zu den Ursachen?
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| 1) |
Könnte
es Endometriose sein? |
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Schmerzen
vor und während der Menstruation werden oft verharmlost.
Es können bis zu zehn Jahre vergehen, bis bei
Frauen trotz langjähriger Beschwerden die richtige
Diagnose: Endometriose gestellt wird. Wenn die Schmerzsymptome
immer wieder oder stärker werdend auftreten,
ist anzuraten, ein Frauengesundheitszentrum oder eine
Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, die Erfahrung
mit diesem Thema haben.
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| 2) |
Welche
Symptome gibt es? |
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Schmerzen
im Unterleib vor allem während der Menstruation
sind das Hauptsymptom, dazu können kommen: Schmerzen
bei und nach dem Geschlechtsverkehr, Schmierblutungen,
starke oder unregelmäßige Blutungen, Übelkeit,
Müdigkeit, Durchfall, Blähungen, schmerzhafte
Darmbewegungen, Schwindelanfälle, Rückenschmerzen
und häufige Candida- Pilzinfektionen. |
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| 3) |
Wie
kann die Endometriose festgestellt werden? |
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Ein
Grund für die lange Zeit, die oft vergeht, bis
bei Frauen Endometriose festgestellt wird, ist, dass
sie bisher sicher nur durch eine Bauchspiegelung (Laparaskopie)
bestätigt werden kann. Nur die mit Blut gefüllten
Endometriosezysten am Eierstock sind im Ultraschall
sichtbar, nicht jedoch die kleinen Endometrioseherde
im Bauchraum, Becken, auf dem Darm, der Blase oder um
die Eierstöcke herum. Haben junge Frauen Schmerzen
oder weitere Symptome, wird zunächst oft die Pille
verschrieben, und wertvolle Zeit bis zur richtigen Diagnose
verstreicht, in der die Beschwerden oft trotzdem stärker
werden. |
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| 4) |
Wo
kann ich eine Diagnose bekommen? |
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Ein
zertifiziertes Endometriosezentrum hat in der Regel
die aktuellsten Informationen und Erfahrungen. Die Adressen
hat die www.endometriosevereinigung-deutschland.de |
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| 5) |
Wie
wird die Endometriose behandelt? |
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Die
Ursache von Endometriose ist leider noch nicht gefunden
worden, alle Möglichkeiten, die zur Verfügung
stehen, haben unzuverlässige Erfolge. Durch die
Entfernung der Herde mittels einer Bauchspiegelung und/oder
die hormonelle Therapie können die Beschwerden
für einige Zeit aufhören oder gelindert werden.
Meist treten sie aber bei einer aktiven Endometriose,
die sich immer weiterentwickeln kann, irgendwann wieder
auf. Viele Frauen nehmen langfristig Schmerzmittel. |
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| 6) |
Gibt
es auch andere Wege? |
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Ja,
schon viele Jahre werden alternative Heilmethoden eingesetzt
und es lohnt, die richtige für sich zu suchen.
Es ist ein umfassendes Behandlungsprogramm notwendig,
um längerfristig eine Verbesserung des Gesundheitszustandes
zu erreichen. Bewährt haben sich die klassische
Homöopathie, die Traditionelle Chinesische Medizin
(TCM) und Phythotherapie bei erfahrenen BehandlerInnen.
Körpertherapien wie Osteopathie und Luna Yoga sind
unterstützend, auch die Methode Wildwuchs unterstützt
den Selbstheilungsprozess. |
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| 7) |
Was
kann ich selbst tun? |
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Eine
Umstellung der Ernährung hat sich vielfach bewährt,
z.B. das Weglassen von Weizen und weißen Zucker
hilft oft bei Schmerzen. Viele Vitamine und Mineralien
und gute Speiseöle sollten auf dem Programm stehen.
Weiter stellt sich die Frage, was belastet den Körper
und die Seele im Alltag, auf der Arbeit, aus der Vergangenheit,
oft kann psychotherapeutische Hilfe von Nutzen sein. |
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| 8) |
Kann
ich mit Endometriose nicht mehr schwanger werden? |
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Ob
und in welcher Weise es Endometriose erschwert, schwanger
zu werden, ist noch nicht ausreichend geklärt.
Bei leichter Endometriose braucht es manchmal einfach
etwas mehr Zeit bis es klappt, eine medikamentöse
Behandlung mit Hormonen gilt in dem Fall als kontraproduktiv.
Es gibt selbst bei schweren Formen gute Erfolge mit
der naturheilkundlichen Begleitung und mit der Traditionellen
Chinesischen Medizin, vorausgesetzt, es liegen keine
schwerwiegenden organischen Beeinträchtigungen,
wie zum Beispiel Verschluss der Eileiter, vor.
Endometriose ist oft eine Zufallsdiagnose, wenn Frauen
längere Zeit erfolglos versuchen, schwanger zu
werden und in diesem Fall eine Bauchspiegelung durchgeführt
wird. Diese sollte daher nur von mit Endometriose vertrauten
OperateurInnen durchgeführt werden, die bei dem
gleichen Eingriff eine mögliche Endometriose suchen
und entfernen. Eine im Anschluss durchgeführte
ganzheitliche Behandlung s.o. ist sehr hilfreich. |
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| 9) |
Gibt
es neue Erkenntnisse zu den Ursachen? |
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Vieles
spricht dafür, dass auch Umweltfaktoren an der
Entstehung von Endometriose beteiligt sind. Mehr Informationen
dazu : http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/endometriose-und-umweltfaktoren-interview-mit-prof-dr-schulte-ubbing/.
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Ausführliche
Informationen zu allen Fragen rund um die Endometriose
sowie Erfahrungsberichte in der Broschüre des FFGZ:
"Endometriose
verstehen - Meinen Weg gehen", die Sie hier
bestellen können sowie in Beratungen
und Veranstaltungen des FFGZ zu diesem Thema (siehe
hier
in unserem aktuellen Programm). |
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Martina
Schröder, FFGZ, Berlin
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