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Häufige Fragen zum Thema Kinderwunsch

         

1)

Alle Frauen werden ganz einfach so schwanger - warum ich nicht?

2)

Stimmt es, dass In-Vitro-Fertilisation und ICSI eine Erfolgsrate von 25-30 % haben?

3)

Gibt es Alternativen zur Reproduktionsmedizin?

4)

Was verspricht am ehesten Erfolg?
 
 
1) Alle Frauen werden ganz einfach so schwanger - warum ich nicht?
Das mit dem "ganz einfach so schwanger" stimmt nicht. Selbst am Tag des Eisprungs liegt die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden nur bei 33 %. Es braucht also seine Zeit.
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2) Stimmt es dass In-vitro-Fertilisation und ICSI eine Erfolgsrate von 25-30 % haben?
Nein, jedenfalls nicht im Sinne der Paare, denen es um ein Kind und nicht nur um eine Schwangerschaft geht. 25 - 30 % der Frauen, bei denen es zu einem Embryotransfer im Rahmen der Behandlung kommt, werden schwanger, doch nur 10 - 15 % bekommen ein Kind. Wird der Behandlungsanfang mit der Hormonbehandlung und nicht der Embryotransfer als Grundlage für die Berechnung genommen, sind es entsprechend weniger.
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3) Gibt es Alternativen zur Reproduktionsmedizin?
Ja, naturheilkundliche Verfahren haben Erfolge gezeigt. Ebenso kann der Körper mit Tees, Lunayoga o.ä. unterstützt werden. Außerdem gibt es psychologische Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit der ungewollten Kinderlosigkeit sowie Adoption oder Pflegschaft.
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4)

Was verspricht am ehesten Erfolg?
Es gibt nicht "die richtige Methode" oder "die Lösung".
Jede Frau muss vor ihrem persönlichen Hintergrund den Weg finden, der für sie stimmig ist, wenn es um den Umgang mit der Problematik geht. Beratung kann hier eine Orientierungshilfe bieten und die nötigen Informationen für eine Entscheidung liefern.
   
   

Wenn Sie weitere Fragen zu dem Thema haben, können Sie sich an das nächste Frauengesundheitszentrum in Ihrer Nähe wenden. Die Adressen und Telefonnummern finden Sie auf der Website vom Bundesverband der Frauengesundheitszentren.

Zum Thema finden Sie weitere Informationen in Beratungen und Veranstaltungen des FFGZ. (siehe hier in unserem aktuellen Programm).

Monika Fränznick, FFGZ, Berlin
 
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