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Häufige Fragen zum Umgang mit Myomen

 
1) Was sind Myome?
2) Welche Beschwerden können auftreten?
3) Was ist die Ursache?
4) Die Gynäkologin/der Gynäkologe rät zu einem sofortigen Eingriff. Was ist davon zu halten?
5) Welcher Umgang mit Myomen ist sinnvoll?
6) Was können Sie in einer Beratung im FFGZ bekommen?
1) Was sind Myome?
Myome sind gutartige Tumore in oder an der Gebärmutter. Sie bestehen hauptsächlich aus Muskelzellen und Bindegewebe. Sie können sehr klein sein (1-2 cm) oder sich im Laufe der Jahre (stark) vergrößern. Sie können einzeln oder zu mehreren auftreten.
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2) Welche Beschwerden können auftreten?
In den meisten Fällen verursachen Myome keinerlei Beschwerden. Oft werden sie zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung oder im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt. Die häufigsten Probleme sind starke Blutungen oder Druckbeschwerden.
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3) Was ist die Ursache?
Nach wie vor sind die Ursachen für das Entstehen von Myomen nicht eindeutig. Es gibt einen hormonellen Zusammenhang und Hinweise auf genetische Faktoren.
Auch ein Zusammenhang mit der Psyche, mit starken Belastungen und Stress ist nicht ausgeschlossen. Zur Psychosomatik bei Myomen wird leider nicht geforscht.
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4) Die Gynäkologin/der Gynäkologe rät zu einem sofortigen Eingriff. Was ist davon zu halten?
Bei Myomen gibt es keinen Handlungsdruck. Solange Myome keine Beschwerden verursachen, brauchen sie auch nicht behandelt bzw. entfernt zu werden.
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5) Welcher Umgang mit Myomen ist sinnvoll?

Es gibt keine Patentrezepte im Umgang mit Myomen. Jede Frau muss für sich herausfinden, was für sie richtig ist und zu welcher Sichtweise und zu welchem Behandlungsansatz sie Zugang findet. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung.

Gute Erfahrungswerte lassen sich bei naturheilkundlichen Methoden, Selbsthilfemaßnahmen und Herangehensweisen aus der Komplementärmedizin beobachten.

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6) Was können Sie in einer Beratung im FFGZ bekommen?

Basierend auf einem reichhaltigen Erfahrungswissen bietet die Beratung des FFGZ einen umfassenden Blick auf den aktuellen Stand von naturheilkundlichen und schulmedizinischen Behandlungen. Unsere Beratung dient u.a. dazu, ärztliche Befunde besser verstehen und unterschiedliche Ansätze einschätzen zu können.

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung und beraten Sie gerne.

Die Beratung kostet 15-30 Euro (ermäßigt 10 Euro) je nach Ihren finanziellen Möglichkeiten.

Darüber hinaus bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen (siehe Programm) dazu an, bei denen Sie sich auch mit anderen betroffenen Frauen austauschen können.

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Rike Schulz, FFGZ, Berlin
Juli 2012
 
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