clio - Die Zeitschrift für Frauengesundheit informiert Sie umfassend, ganzheitlich, verständlich und pharma-unabhängig.

Liebe Leserinnen,
clio 90 widmet sich dem Thema "Hormone und Rhythmen". Das Thema beinhaltet viele Aspekte, die wir in diesem Heft beleuchten wollen.

Wie immer stellen wir außerdem erfolgreiche praktische Hilfen vor.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Ihr clio- und FFGZ-Team
 

clio 91 – Pressemitteilung

Hormone spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Besonders zwischen Pubertät und Wechseljahren sind sie von großer Bedeutung, hormonelle Veränderungen, Schwankungen, manchmal auch Störungen machen sich bemerkbar, im Menstruationszyklus, in Schwangerschaft und Stillzeit, in der Umstellung zu den Wechseljahren.

clio 91 greift typische Fragestellungen dazu auf. Wie erleben junge Frauen heutzutage Menstruation und Zyklus? Und was ist dieser Zyklus überhaupt, wie lässt er sich erspüren und nachvollziehen?
Für viele Frauen wird er – vielleicht - erst nach Absetzen der Pille oder im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch ein Thema. Beides greift clio auf: Die meistgestellten Fragen zu Kinderwunsch, Fruchtbarkeit und Hormonen sowie Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen.
Eine bedeutsame, aber eher unbekannte Rolle spielt die Schilddrüse in Bezug auf den Menstruationszyklus, wie sie ihn beeinflussen oder stören kann und wie sich Schilddrüsenunter- oder –überfunktion u.a. auf die Fruchtbarkeit auswirkt.
clio greift in „Zyklus 40+“ die recht unbekannte hormonelle „Zwischenzeit“ zwischen vierzig und fünfzig auf, in der sich der Menstruationsrhythmus bereits unmerklich verändert, obwohl die Wechseljahre noch nicht wirklich da sind, und gibt Informationen, was bei Östrogendominanz hilft und was die Leber stärkt.
Bei vielen Beschwerden und Problemen in dieser Lebensphase stellt sich die Frage, ob sie nicht „einfach“ mit Hormonen zu behandeln sind? Und da gibt es doch diese natürlichen, die doch sicherlich besonders gut verträglich sind und keine Nebenwirkungen haben? Dass es nicht ganz so einfach ist, das ist Thema in „Bioidentische Hormone – Die neue Mode?“
Vor sechzig Jahren kam die „Pille“ auf den Markt. Die „sexuelle Revolution“ der 60er und 70er Jahre hätte ohne sie sicherlich anders ausgesehen, und Generationen von Frauen haben mit ihren Weiterentwicklungen mehr oder weniger gut verhütet. Doch die Frauenbewegung war damals gespalten: Einerseits konnte frau sich sexuell ausleben, ohne auf Heirat und Kinderkriegen reduziert zu werden, andererseits war die Pille damals hoch dosiert und brachte Gewichtszunahme, Thrombosen, Krebsrisiken oder sexuelle Lustlosigkeit mit sich. Auch die niedrig dosierten Pillen von heute, die scheinbar so harmlos daherkommen, gehen mit diesen Nebenwirkungen einher, insbesondere einem erhöhten Thromboserisiko. Heutzutage verschreiben viele Gynäkolog_innen Mädchen bereits in jungen Jahren die Pille, ohne sie über die gesundheitlichen Risiken und psychischen Auswirkungen aufzuklären. Junge Frauen sind inzwischen gegenüber der Pille kritischer geworden. Laut AOK Bundesverband hat sich die Pilleneinnahme der gesetzlich versicherten Frauen und Mädchen von 46 auf 31 Prozent (2019) verringert.
Eine Gynäkologin erläutert Fluch und Segen der Pille für die Frauengesundheit. Eine Sexualpädagogin und eine Wissenschaftlerin im Bereich Sozialwesen beleuchten das ambivalente Verhältnis junger Frauen zur Pille und was sie mit ihrem körperlichen Erleben macht.
Im Verhütungsmittel-Update werden Risiken und häufig unbekannte Nebenwirkungen von „Pille“ und (Hormon)Spirale aufgezeigt.


Cornelia Burgert

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