Was Frauen tun können, wenn der Abstrich auffällig ist oder eine HPV-Infektion vorliegt

Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich über viele Jahre über mehrere Vorstufen von Zellveränderungen. Seitdem in Deutschland 1971 das Screening auf Gebärmutterhalskrebs eingeführt wurde, sank die Erkrankungsrate um 70 Prozent.

Die Mehrheit der Frauen in Deutschland geht alle ein bis drei Jahre zu einer gynäkologischen Untersuchung. Ein wichtiger Bestandteil dieser Untersuchung ist der Zellabstrich am Gebärmutterhals, der sogenannte Pap-Abstrich. Durch frühes Erkennen von Veränderungen im Zellabstrich, sog. Dysplasien, und Behandlung von Zellveränderungen kann Gebärmutterhalskrebs vermieden werden.

Wenn Frauen einen auffälligen Pap-Abstrich haben oder eine HPV-Infektion vorliegt, sind sie häufig beunruhigt, verunsichert und haben viele Fragen. Doch sie werden von Gynäkolog_innen meist nur unzureichend informiert und schnell zu einem Eingriff gedrängt.
Wichtig für betroffene Frauen wären unabhängige, verständliche und ganzheitliche Informationen zu Ursachen, Risikofaktoren und dem weiteren Umgang sowie Beratung, insbesondere bei chronisch veränderten Pap-Abstrichen.

Beides bietet das FFGZ e.V. Berlin an.

  • In einer Beratung können Frauen ihre Fragen in Ruhe besprechen, ihre persönliche Situation und der weitere Umgang stehen dabei im Mittelpunkt.
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Unsere Zeitschrift clio, Heft 82, „Krebsfrüherkennung auf dem Prüfstand“

Sie beleuchtet mit den Artikeln „Krebsvorsorge am Gebärmutterhals – Über die schulmedizinische Neuausrichtung und Standards in Diagnostik und Therapie, Selbsthilfe und Komplementärmedizin“ und „HPV-Test versus Pap-Abstrich? Zur aktuellen Diskussion über Veränderungen in der Krebsfrüherkennung für Frauen“ ausführlich das Thema.

Die clio 82 ist zum Preis von 4,50 € (plus Versandkosten) zu beziehen über das FFGZ e.V. oder den Buchhandel, ISSN: 0933-0747
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Cornelia Burgert
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