Der internationale Aktionstag am 28. Mai setzt seit über 30 Jahren ein Zeichen für die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und ihrem Recht auf ein gewaltfreies Leben.
Liebe Freund_innen, Unterstützer_innen und Interessierte,
am 28.5. ist Internationaler Frauengesundheitstag – ein Tag, der sichtbar macht, was im Alltag oft fehlt: Zeit, Räume, Zugänge und Perspektiven für eine Gesundheit, die alle mitdenkt.
Die gesundheitliche Versorgung von Frauen und queeren Menschen mit hohem Bedarf aufgrund von Gewaltbetroffenheit, Beeinträchtigung und Behinderung, Folgen der Migration oder Mehrfachbelastungen ist völlig unzureichend und führt zu weiteren gesundheitlichen Belastungen.
Im Feministischen Frauengesundheitszentrum Berlin arbeiten wir genau daran. Wir versuchen, die vielen Facetten feministischer Gesundheit abzudecken und unterschiedliche Lebensrealitäten, Zielgruppen und Bedarfe einzubeziehen – besonders dort, wo reguläre Versorgungsstrukturen Lücken lassen. Unsere Arbeit setzt an dem an, was sonst oft fehlt.
Doch diese Arbeit steht unter Druck. Inflation und steigende Kosten machen sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Gleichzeitig wissen wir, dass viele der Menschen, die zu uns kommen, selbst nur begrenzte Mittel haben.
Im vergangenen Jahr haben wir um Sachspenden gebeten – und wir profitieren noch heute davon. Der Kaffee, der uns durch lange Tage (und auch durch das Schreiben dieses Newsletters) bringt, ist eine solche Spende. Ebenso haben uns Möbel. eine Waschmaische und noch viel mehr erreicht, die unsere Arbeit konkret unterstützen und ermöglichen.
Was weiterhin fehlt, sind finanzielle Mittel. Viele unserer Angebote sind gefördert, aber an einen hohen Eigenanteil gebunden. Diesen können wir ohne Unterstützung nicht stemmen. Wenn wir sagen „gemeinsam für das, was sonst fehlt“, dann bedeutet das auch: Diese Arbeit ist nur gemeinsam möglich. Spenden helfen uns, Angebote aufrechtzuerhalten, Lücken zu schließen und weiterhin niedrigschwellig für viele erreichbar zu bleiben.
Als Projekt mit hohem “Do it yourself” Anteil organisieren wir vieles selbst. Das ist Teil unseres Ansatzes – aber eben auch eine Herausforderung... Wir stoßen an Grenzen, wenn Zeit, Ressourcen oder Know-how fehlen. Deshalb freuen wir uns auch über praktische Unterstützung: Ob Fotografie für Website und Social Media, Reparaturen oder andere Fähigkeiten – wenn ihr etwas beitragen könnt und möchtet, meldet euch gern! (unter: info@ffgz.de)
Um dieser Arbeit weiterführen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung und Spende.
Mit einem Klick über unsere Betterplace Kampagne
oder per Überweisung:
Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum
IBAN: DE31 3702 0500 0003 3614 00
Bank für Sozialwirtschaft
Für Ihre Spende stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
Wir danken allen, die uns helfen, diese Arbeit fortsetzen zu können.